Star Wars: Episode 8 steckt in der Pipeline

Keine Blockbuster-Serie wurde so heiß diskutiert wie die neue „Star Wars“-Trilogie. Dabei steht Episode 7, „Star Wars: The Force Awakens“ weder kurz vor seinem Kinostart (geplant für den Dezember dieses Jahres) noch ist die Handlung überhaupt bekannt. Und wäre es nicht genug, dass das Thema in aller Munde ist, da rückt Disney mit dem voraussichtlichen Starttermin für die noch titellose „Star Wars: Episode 8“ heraus. Die Disney Studios scheinen sich ihrer Sache trotz Bedenken vonseiten der Fans sehr sicher zu sein, immerhin wurde noch nicht angefangen, den Teil zu drehen. Und auch auf Rezensionen des Vorgängers kann man selbstverständlich noch nicht setzen. Ach, hab ich schon erwähnt, dass es zusätzlich noch insgesamt drei Spin-Offs geben wird, die zwischen den Filmen veröffentlicht werden sollen?

Die Macht erwacht und die Erwartungen steigen

Was man bislang weiß: Die gesamte, kommende Trilogie spielt nicht nur nach dem Film „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ von 1983, sondern – um es ganz detailliert zu halten – nach der höchst erfolgreichen Animationsserie „Star Wars – The Clone Wars“, die zwischen 2008 und 2014 ganze sieben Staffeln hervorgebracht hat. Als eingefleischter Anhänger kann man sich also schon denken, dass es im Groben um den Wiederaufbau der Republik gehen wird. Das waren jedoch trotz Spekulationen schon alle, wenigen Einzelheiten über die Thematik der neuen „Star Wars“-Reihe. Disney und Lucasfilm versuchen so viel wie möglich darüber unter Verschluss halten, und das, obwohl gerade George Lucas, Gründer von Lucasfilm und Erfinder von Star Wars, über die letzten 40 Jahre hinweg immer wieder angebliche Inhalte über die dritte Trilogie verriet. Ein Fakt kann aber wohl so stehen gelassen werden: C3PO und R2D2″ werden weiterhin durch die Saga führen.

Möge „Star Wars: Episode 8“ bitte mit uns sein

Es ist zwar schwer denkbar, dass George Lucas seine Finger nicht mit im Spiel haben wird, aber offiziell produziert die neue Präsidentin von Lucasfilm, Kathleen Kennedy, „Star Wars: Episode 8“. Außerdem wird es einen Wechsel auf dem Regiestuhl geben: Nachdem J.J. Abrams („Star Trek“) bei Episode 7 am Set und am Drehbuch saß, tauscht er nun mit Rian Johnson („Brick“, „Looper“), der eigentlich schon „The Force Awakens“ filmen sollte und zumindest bei Episode 9 weiter mitschreiben soll. Eine Kleinigkeit scheint aber so sicher wie das Amen in der Kirche: Der Streifen wird noch eins draufsetzen, immerhin wird die heutige Technik immer ausgefeilter und Lucasfilm sowie auch Disney gelten als Pioniere des Fachs. Als ganz besonderes Geburtstagsgeschenk erscheint das Sequel wohl am 26. Mai 2017 zum 40. Geburtstag des US-Starts von „Krieg der Sterne“.

Wird es einen „Star Wars“-Overkill geben?

Disney hat noch mehr vor: Nicht nur die neue Trilogie soll bis 2020 durch sein, auch drei Spin-Offs erwarten bis dahin die Fans. Und nun wurden auch schon die ersten Einzelheiten zum ersten Spin-Off bekannt, dass sich zeitlich zwischen „The Force Awakens“ und „Star Wars: Episode 8“ einordnen lässt. Dementsprechend ist der Starttermin auf den 16. Dezember 2016 gesetzt worden. Der Streifen mit dem Titel „Rogue One“ (zu deutsch: Die Skrupellosen) soll abseits der Thematik der „Star Wars“-Saga spielen und ausgewählte Charaktere mehr unter die Lupe nehmen. Eine der Hauptrollen übernimmt dabei Felicity Jones, die dieses Jahr für das Biopic „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ über Stephen Hawking für den Oscar nominiert wurde. Zudem wurden noch weitere Teile über die Produktion von „Rogue Ones“ bekannt gemacht: Zum einen wird Gareth Edwards („Godzilla“) die Regie führen, zum Anderen darf sich der für „About A Boy oder: Der Tag der toten Ente“ oscarnominierte Drehbuchautor Chris Weitz Papier und Tinte widmen. Produziert wird auch das Spin-Off von Kathleen Kennedy, aber auch Tony To („Band Of Brothers“) und John Swartz („The Force Awakens“) sind mit an Bord. Als ausführende Produzenten wurden Visual Effects-Artist John Knoll („Star Wars“, „Fluch der Karibik“), Simon Emanuel („Fast & Furious 6“) und Jason McGatlin („Krieg der Welten“) genannt – also allesamt erfolgreiche Blockbuster-Spezialisten. Im Sommer starten die Dreharbeiten in London.

Die Ruhe vor dem Sturm

Je mehr nach außen dringt, desto ungeduldiger wird das Publikum werden. Denn Spekulation und Kritik hin oder her, um sich am Ende zu vergewissern, wird jeder, der sich ansatzweise für die Saga interessiert, in die Kinosäle rennen. Bleibt zu hoffen, dass die Studios sich und der Geschichte treu bleiben und nicht nur nach dem großen Geld streben.

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