Better Call Saul: Spin-Off startet in Kürze

In weniger als einem Monat ist es soweit: Mit „Better Call Saul“ startet in den USA endlich das langersehnte Spin-Off zur weltberühmten Erfolgsserie „Breaking Bad“. Für all diejenigen, die es gar nicht mehr abwarten können, hat der TV-Sender AMC nun bereits einen Trailer ins Netz gestellt, der Appetit auf mehr macht.

Ein Wiedersehen mit Saul Goodman

Die US-Serie „Breaking Bad“, welche die harte Wandlung eines an Lungenkrebs erkrankten Chemielehrers zu einem hinterhältigen Kriminellen thematisiert, gehört zweifelsohne zu dem Besten, was sich innerhalb des vergangenen Jahrzehnts auf dem Serienmarkt entdecken ließ – stolze fünf Staffeln sowie unzählige Auszeichnungen (u.a. zwei Golden Globes und 16 Emmys) unterstreichen diese Aussage auf eindrucksvolle Weise. Zwar wurde die letzte Episode des Formats bereits am 29. September 2013 in den Staaten ausgestrahlt, Anhänger der Serie fiebern jedoch bereits seit einigen Monaten dem 08. Februar entgegen. An diesem Tag startet auf dem US-Sender AMC das lang ersehnte Spin-Off zu „Breaking Bad“, welches auf den Namen „Better Call Saul“ hört und die Lebensgeschichte des bei BB-Fans überaus beliebten Anwalts Saul Goodman (gespielt von Bob Odenkirk) erzählt. Zeitlich betrachtet sollen die Ereignisse in „Better Call Saul“ vor den Geschehnissen in „Breaking Bad“ spielen und den gerissenen Anwalt genau so darstellen, wie ihn der Zuschauer bereits aus der US-Erfolgsserie kennt: humorvoll, manipulierend, aber doch irgendwie liebenswert.

Erste Staffel  ohne Bryan Cranston und Aaron Paul

Bereits seit einigen Wochen wandern diverse Gerüchte durchs Netz, die besagen, dass auch „Breaking Bad“-Star Bryan Cranston alias Walter White eine kleine bis größere Rolle in „Better Call Saul“ übernehmen wird. Gerüchte, die der ausführende Produzent Peter Gould nun ein für alle Mal aus der Welt schaffen möchte: Laut seiner Aussage werde Cranston innerhalb der ersten Staffel des Spin-Offs definitiv nicht zu sehen sein, ebenfalls nicht mit von der Partie sei zudem Jesse Pinkman alias Aaron Paul. Gänzlich vom Tisch wäre eine Teilnahme der beiden Protagonisten allerdings laut einer zusätzlichen Anmerkung von Gould noch nicht: Sollte es das Format auf eine zweite Staffel bringen, wäre eine Unterbringung der beiden Darsteller also zumindest aus theoretischer Sichtweise durchaus denkbar. Definitiv mit an Bord ist hingegen bereits in der ersten Staffel Jonathan Banks: Er verkörperte in „Breaking Bad“ den Sicherheitschef Michael „Mike“ Ehrmantraut, der als gerissener Auftragsmörder und rechte Hand von Gustavo Fring agierte.

„Better Call Saul“ soll humoristischer ausfallen

In der neuen Serie „Better Call Saul“ darf sich der Zuschauer auf viele haarsträubende Fälle freuen, die Saul Goodman selbstverständlich in erster Linie angenommen hat, um durch sie eine möglichst hohe Anzahl an Geldscheinchen einzukassieren – dass hierbei nicht immer ganz im Sinne des Gesetzes gehandelt wird und es des Öfteren zu abstrusen Situationen kommt, versteht sich eigentlich fast schon von selbst. Ein wichtiger Aspekt des Spin-Offs stellt darüber hinaus der Name James McGill dar, unter dem Goodman innerhalb seiner Anfangsjahre praktizierte: Wie die Namensänderung in seinen heutigen Namen letztendlich zustande kam, soll offenbar ein wichtiger Bestandteil der Serie sein. Ganz so ernst wie „Breaking Bad“ soll diese übrigens nicht ausfallen: Laut den Ankündigungen der Produzenten soll „Better Call Saul“ in erster Linie „freundlicher“ sein und verstärkt auf humoristische Elemente setzen – für überraschende Wendungen und schräge Ideen wird aber (insbesondere mit Hinblick auf die Mitwirkung von „Breaking Bad“-Erfinder Vince Gilligan) ausreichend Platz vorhanden sein. „Better Call Saul“ startet am 08. Februar auf dem US-Sender AMC. Dank des Streaming-Anbieters Netflix dürfte das Format auch hierzulande recht schnell an den Start gehen, wann genau es soweit ist, steht derzeit aber noch nicht fest.

Hier könnt ihr euch schon mal den brandneuen Trailer zu „Better Call Saul“ ansehen:

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